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Spanien

Die Serra d'Irta

Details

Die Geographie

Der Parque natural de la Serra d’Irta liegt in Castellon, das zur Comunidad Valencia gehört. Er erstreckt sich zwischen den Städten Peniscola im Norden und Alcossebre im Süden und liegt somit an der Costa del Azahar. Er hat eine Fläche von 7,244 Hektar und ist bis zu 572m hoch. Im Osten ist er durch die Küste begrenzt, im Westen von der Autobahn AP-7. Die Nord-Süd Ausdehnung beträgt etwa 19km, die Ost-West etwa 9km.


Blick auf die Serra d'Irta. Der Naturpark ist innerhalb der grünen Linie

 

Das Klima

Im Januar liegen die Temperaturen zwischen 5°C und 14°C und bereits im April werden schon bis zu 21°C erreicht. Im Hochsommer klettert das Thermometer deutlich über die 30°C-Marke und fällt erst im November wieder unter die 20°C.

Quelle: urlaubplanen.org

 

Anreise

Von Deutschland aus über Lyon (A7) und Montpellier (A9) in Frankreich und Barcelona (AP-7) in Spanien, bis zur Abfahrt Peniscola oder Alcossebre.

Von Frankfurt über Mannheim und Mülhausen sind es ca. 1550km. Die Mautkosten betragen rund 100€ einfach.

 

Peniscola

Der Ort Peniscola (sprich: Penjiscola) ist ein hauptsächlich von Spaniern und Franzosen frequentierter Urlaubsort. Das Zentrum ist die auf einer Halbinsel stehende Burg wurde zum Ende des 13. Jahrhunderts, auf den Ruinen der vorherigen Burg gebaut. Nördlich davon liegt der Hotelstrand und südlich der Hafen mit dem Hafenstrand. Sowohl in der Burg, als auch im gesamten Zentrum und dem Hotelstrand, gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants. Da es hier kaum deutsche Urlauber gibt, kommt man mit Deutsch nicht weit. Neben der Landessprache, wird noch Französisch und Catalan gesprochen. In Einzelfällen auch Englisch.

Blick auf die Festung und Hafen

 

Mehr über Peniscola auf Wikipedia

Oder auf der Seite des Tourismusbüro auf Spanisch, Englisch und Französisch

 

Unterkunft

Während der französischen, spanischen und deutschen Sommerferien, ist der Ort ziemlich gut gebucht. Die Pauschalurlauber sind in den Bettenburgen am Hotelstrand zu finden, wo auf einer Länge von 5 Kilometern Hotel an Hotel steht und man morgens nur über die Straße taumeln muss, um zum Strand zu gelangen.

Für Individualreisende, gibt es in den Hügeln süd-westlich der Festung, zahlreiche Ferienwohnungen. Hier sind kaum Restaurants zu finden und die Gegend ist wesentlich ruhiger, als im überfüllten Zentrum. Je nach Lage der Ferienwohnung, ist man in 15-25 Minuten zu Fuß am Hafen und im Zentrum. Zur Burg sind es dann nochmal 5 Minuten mehr.

 

Die Serra d’Irta

Hierbei handelt es sich um eine typische mediterrane Hügellandschaft. Der Bewuchs ist karg, mit kleineren Wäldern. Das Buschwerk ist rau und zerkratzt einem mit Vorliebe die Unterschenkel. Oft wachsen Kräuter direkt am Weg und der Rosmarin wird stellenweise bis zu 1,80 hoch. Olivenplantagen bestimmen vielerorts das Bild, denn Oliven sind fast das einzige, was auf dem trocknen Sandboden wächst.

 Olivenplantage nahe dem Mas del Senyor

Der Untergrund ist sandig und steinig. Auf den Trails, gibt es sehr viele verblockte und mit Steinen gespickte Passagen, auch Geröll ist oft zu finden.

 

 Der typische Untergrund, der Serra d'Irta

Die Ziele in der Serra, sind spärlich. Die Ermita de Sant Antoni bei Peniscola, die Ermita de Santa Lucia Y Sant Benet mit dem nahe gelegenen Torre Ebri bei Alcossebre, das Castell de Xivert bei Alcala de Xivert und die Ruine des Castell de Pulpis bei Sant Magdalena del Pulpis.

Ermita de Santa Lucia Y Sant Benet

Mitten im Naturpark liegen der Torre Badum, die Aussichtspunkte Bota und Vistahermosa, der Rastplatz La Caseta und die trockenen Brunnen und Flussläufe Mas del Senyor, Pou del Moro und Font d’en Canes. Mehr habe ich bisher noch nicht gefunden, bzw. sind mir von einem befreundeten Local, noch nicht gezeigt worden.

 Ruine des Castell de Pulpis

Die Hauptrouten, sind die Pista Natural. Hierbei handelt es sich um ausgefahrene Wege, die einiges an Überraschungen bieten können. Da diese Pisten durchgehend mit dem Auto befahren werden dürfen, sind sie teilweise an den steilen Stellen mit Beton befestigt. Dennoch ist der Untergrund „naturgewachsen“ und mit Felsen und Schlaglöchern übersät. Auch in der Breite fehlt oftmals der Platz, das zwei Autos problemlos aneinander vorbei passen. Hier hilft dann nur spanische Gelassenheit und nicht die teutonische Sturheit (gilt übrigens für den gesamten spanischen Verkehr, vor allem in Kreiseln). Nach dem befahren, ist alles mit einer Schicht von feinem Sand bedeckt, der sich trotz Autowäsche, noch wochenlang hält.

 Ermita de Sant Antoni

Die wichtigste Strecke, ist die am Ufer entlanglaufende Pista. Sie verbindet Peniscola mit Alcossebre und führt vorbei am Torre Badum und zahlreichen abgelegenen Stränden. Diese ist mit einem normalen, nicht tiefer gelegtem Auto befahrbar, wenn auch stellenweise mit Vorsicht. Eine echte Alternative zur Schnellstraße zwischen den beiden Orten, ist sie allerdings nicht, da sie auf Grund ihrer Beschaffenheit, länger dauert. Dennoch ist sie die meist befahrene Piste.

Die Pista zur Ermita de Sant Antoni, wird kaum von Autos genutzt. Sie ist durchgehend befahrbar, wenn auch auf dem oberen Stück nur einspurig, ohne wirkliche Ausweichmöglichkeiten. Da die Grillplätze an der Ermita meist gesperrt sind, gibt es auch kaum einen Grund, dorthin zu fahren.

Eine weitere Pista führt von Sant Magdalena de Pulpis, zur gleichnamigen Burgruine. Das lose Geröll, das teilweise auf der Strecke liegt, dürfte bei manchen Autos zu Problemen führen.

Die Strecke zum Castell de Xivert, bin ich noch nicht gefahren.

Mas de Senyor

Die Pista von Font Nova, über Font d’en Canes zur Uferpista, würde ich ohne Allrad und entsprechende Bodenfreiheit nicht befahren. Mein temporärer Nachbar, ist mit seinem Mercedes Kombi, versehentlich auf die Stecke gekommen und hat mehrfach aufgesetzt und musste teilweise erstmal Steine aus dem Weg räumen, um weiter fahren zu können.

Es gibt noch ein paar weitere kurze Pisten, die ich nicht näher beschreiben will oder kann.

Bis auf den Uferweg, haben alle Pistas eins gemeinsam – es gibt dort so gut wie keinen Autoverkehr. Gelegentlich mal ein Bauer oder jemand von der Parkverwaltung, das war’s.

Es gibt ein verzweigtes Netz von Wanderwegen und Trails, die teilweise nur bedingt fahrbar sind und da der durchschnittliche Urlauber eher am Strand liegt, sind diese auch meist sehr einsam. Auch wenn die MTB- und Trailrunnerszene erstaunlich groß ist, trifft man nicht oft auf andere Sportler, sobald man die Hauptrouten verlässt. Hier birgt sich auch die Gefahr für Solisten. Wer stürzt, einen Defekt hat, oder sonst ein Problem hat, kann selten Hilfe erwarten. Deswegen habe ich es auch öfters unterlassen, auf Exkursionen zu gehen, so sehr es mich auch gereizt hat.

Torre Ebrí

Wo wir grade beim Thema Gefahren sind. Es gibt in der Serra eine Sache im Überfluss, nämlich Hitze, vor allem sobald man sich von der Seeseite ins Hinterland begibt. Zum Ausgleich dafür, gibt es etwas anders, sehr wichtiges nicht – Wasser. Außerhalb der Ortschaften, gibt es keine Möglichkeiten zum nachfüllen. Deshalb ist es enorm wichtig, ausreichend Flüssigkeit mit sich zu führen. Isodrinks sind zu empfehlen, da der Körper durch die Hitze viel Mineralien verliert. Auch der eine oder andere Energieriegel, sollte im Gepäck sein. Etwas anders, was es nur eher selten gibt, ist Schatten und dadurch fährt man die meiste Zeit komplett in der Sonne, was die steilen Rampen zusätzlich erschwert. Es ist ratsam, möglichst früh aufzubrechen, um der Mittagshitze zu entgehen. Zwischen 7 und 8 Uhr, ist eine gute Zeit zum starten.

Zwei Biker pausieren im raren Schatten an der Ermita de Sant Antoni

 

Literatur über dieses Gebiet, gibt es wenig. Bisher habe ich nur den Rother Wanderführer – Costa del Azahar gefunden, der aber die Serra d’Itra nur am Rande streift. Auch findet man eher weniger GPS-Tracks, die ergiebigste Seite ist hierbei wikiloc.com

 

 

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